Dr. med. Alexandra Roos und Dr. med. Klaus Schneider, Lohstraße 123, 46047 Oberhausen, behaupteten in einem Schreiben an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, ich hätte sowohl sie selbst als auch das Heimpersonal im Haus Abendfrieden "mit unzähligen Telefonaten attackiert". Diese Behauptung ist frei erfunden.

Der Hintergrund ist folgender: Frau Dr. Alexandra Roos hatte zuvor die Behandlung meiner Mutter im Haus Abendfrieden abgebrochen, weil wir nicht die Einwilligung zum Programm der "hausarztzentrierten Versorgung" unterschrieben hatten. Das war widerrechtlich, weil die hausarztzentrierte Versorgung freiwillig ist. Darüber habe ich mich bei der Ärztekammer bzw. Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein beschwert. Nun machten Dr. Alexandra Roos und Dr. Klaus Schneider vor der Kassenärztlichen Vereinigung die genannte falsche Aussage, um einen anderen Grund für den Behandlungsabbruch vorzuschieben.

Die Heim- und Pflegedienstleiterin Monika Rimbach und die Wohnbereichsleiterin Schwester Barbara Eggers im Haus Abendfrieden Oberhausen haben mir mündlich versichert, daß ich das Heimpersonal im Haus Abendfrieden niemals in Telefonaten attackiert habe. Eine solche Information ist niemals vom Haus Abendfrieden an die Praxis Dr. Roos/Dr. Schneider gegangen. Sie können sich überhaupt nicht vorstellen, wie Frau Dr. Alexandra Roos und Herr Dr. Klaus Schneider auf so eine Behauptung kommen.

Ich habe Monika Rimbach und Barbara Eggers gebeten, mir eine schriftliche Äußerung zur Vorlage bei der Kassenärztlichen Vereinigung auszuhändigen, damit diese auf Grundlage der Fakten entscheiden kann.
Der Geschäftsführer im Haus Abendfrieden Oberhausen, Josef G. Bergmann, hat ihnen das verboten! Herr Bergmann übergeht seine Heim- und Pflegedienstleiterin in einer Sache, für die er gar nicht zuständig ist.

Alfred Bomanns
Roßbachstraße 15
46149 Oberhausen
18.02.2014
Tel. 0176 51 58 95 75


Haus Abendfrieden
Schwester Barbara Eggers (Leitung Wohnbereich 3)
Frau Rimbach (Heimleitung)
Dieckerstraße 65
46047 Oberhausen


Dres. Schneider/Roos, Lohstraße 123, 46047 Oberhausen


Sehr geehrte Frau Rimbach, sehr geehrte Frau Eggers,

Frau Dr. Roos und Herr Dr. Schneider behaupteten in ihrem Schreiben an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVN) vom 23.07.2013, ich hätte im Haus Abendfrieden „das Heimpersonal mit unzähligen Telefonaten attackiert” (siehe Anlage).

Ich habe erst letzte Woche von der aus der Luft gegriffenen Unterstellung der Ärzte erfahren. Die KVN hat die Aussage offenbar nicht angezweifelt.

Ich bin mir sicher, daß die Heimleitung und das Heimpersonal eine solche Aussage nicht an Frau Dr. Roos oder Herrn Dr. Schneider gerichtet haben. Andererseits können die Ärzte Behauptungen über den Inhalt und die Häufigkeit von Telefonaten zwischen dem Heimpersonal und mir nur auf Informationen stützen, die sie aus dem Heim erhalten haben.

Bitte schreiben Sie mir doch zwei, drei Sätze zur Vorlage bei der KVN:

Habe ich das Heimpersonal des Hauses Abendfrieden mit unzähligen Telefonaten attackiert?

(Nebenbei sei darauf hingewiesen, daß die Gesamtzahl meiner Anrufe in der Praxis Schneider/ Roos zwei beträgt.)

Mit freundlichen Grüßen

Alfred Bomanns
Anlage: Schreiben vom 23.07.2013 (Auszug)

Anlage zum Schreiben vom 18.02.2014 an die Heim- und Pflegedienstleiterin Monika Rimbach und Wohnbereichsleiterin Barbara Eggers, Haus Abendfrieden, Oberhausen

Telefongesprächsnotiz vom 07.03.2014. Um 12:05 rief ich bei Frau Monika Rimbach, Heimleiterin und Pflegedienstleiterin im Haus Abendfrieden, unter der Telefondurchwahl 0208 99869 42 an. Ich kam auf meine obenstehende Anfrage vom 18.02.2014 zu sprechen, die vom Haus Abendfrieden leider nicht beantwortet worden war. Frau Rimbach sagte mir, meine Anfrage sei in einer Besprechung im Haus Abendfrieden erörtert worden. Der Geschäftsführer, Herr Josef G. Bergmann, habe entschieden, daß das Pflegeheim sich aus der ganzen Sache heraushalten und dazu nicht schriftlich Stellung nehmen solle. Frau Rimbach versicherte mir mündlich, daß ich das Heimpersonal im Haus Abendfrieden nicht "mit Telefonaten attackiert" habe und daß eine solche Information nicht vom Haus Abendfrieden an die Praxis Dres. Schneider/Roos weitergegeben wurde. Sie könne sich überhaupt nicht vorstellen, wie Frau Dr. Alexandra Roos und Herr Dr. Klaus Schneider auf diese Behauptung kommen. Sie würde das auch schriftlich bestätigen, wenn Herr Bergmann es ihr erlauben würde. Ich könne das selbst mit Herrn Bergmann besprechen. Er sei jetzt gerade in einer Besprechung. Ich solle mich später von der Vorzimmerdame Frau Ramnitz mit Herrn Bergmann verbinden lassen.

Telefongesprächsnotiz vom 11.03.2014. Um 11:01 rief ich unter 0208 99869 0 bei Haus Abendfrieden an und ließ mich mit Herrn Josef G. Bergmann verbinden. Ich faßte die Sache Dr. Alexandra Roos noch einmal zusammen. Frau Dr. Roos habe im Haus Abendfrieden die Behandlung meiner Mutter widerrechtlich abgebrochen. Darüber hätte ich mich bei der Kassenärztlichen Vereinigung beschwert. Frau Dr. Roos habe daraufhin bei der Kassenärztlichen Vereinigung falsche Aussagen gemacht und behauptet, ich hätte sowohl die Ärzte als auch das Heimpersonal "in unzähligen Telefonaten" attackiert. Ich brauchte ein schriftliches Dementi zur Vorlage bei der Kassenärztlichen Vereinigung, damit sie auf der richtigen Basis entscheiden könne. Ich erklärte ihm, falls er es nicht schon wußte, daß sowohl die Heim- und Pflegedienstleiterin Frau Monika Rimbach als auch die Wohnbereichsleiterin Schwester Barbara Eggers sich überhaupt nicht vorstellen konnten, wie Frau Dr. Alexandra Roos auf diese Behauptung kam.

Herr Bergmann meinte, er sehe das als eine Privatangelegenheit zwischen Dr. Roos und mir. Das Pflegeheim äußere sich dazu nicht schriftlich. Sie machten das immer so (!) und nicht nur bei mir. Sie wollten sich da nicht einmischen. Ich erklärte ihm, daß das keineswegs eine private Angelegenheit ist. Frau Dr. Alexandra Roos beruft sich auf Informationen, die sie (wenn sie wahr wären) nur vom Heimpersonal erfahren haben könnte. Haus Abendfrieden mische sich durch die begehrte Richtigstellung nicht in das Verhältnis zwischen mir und Dr. Roos ein, sondern Frau Dr. Roos habe sich aus eigenem Entschluß in das Verhältnis zwischen dem Pflegeheim und mir eingemischt! Dies müsse das Pflegeheim richtigstellen. Herr Bergmann erwiderte, sie täten das trotzdem nicht.

Alfred Bomanns
Roßbachstraße 15
46149 Oberhausen
27.03.2014
Tel. 0176 51 58 95 75


Herrn
Manfred Quitmann
Mülheimer Straße 297
46045 Oberhausen


Haus Abendfrieden


Sehr geehrter Herr Quitmann,

ich wende mich an Sie als Vorsitzenden des Aufsichtsrates. Meine Mutter G. Bomanns wurde am 22.04.2013 im Haus Abendfrieden aufgenommen. Ich bin ihr Gesundheitsbetreuer.

Frau Dr. Roos und Herr Dr. Schneider behaupteten in ihrem Schreiben an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVN), ich hätte im Haus Abendfrieden „das Heimpersonal mit unzähligen Telefonaten attackiert”. Diese Behauptung ist aus der Luft gegriffen. Die Pflegedienstleiterin und die Wohnbereichsleiterin, Frau Rimbach und Frau Eggers, haben mir mündlich bestätigt, daß sie diesen Vorwurf zum erstenmal hören. Das Heimpersonal hat niemals eine solche Aussage gegenüber Dr. Roos oder Dr. Schneider gemacht.

Ich habe Frau Eggers und Frau Rimbach gebeten, mir eine kurze schriftliche Bestätigung zur Vorlage bei der KVN auszuhändigen. Sie sind dazu gerne bereit, aber der Geschäftsführer, Herr Bergmann, hat ihnen das verboten!

Frau Dr. Roos hat vor der KVN wissentlich falsch vorgetragen. Sie beruft sich auf das Personal im Haus Abendfrieden und unterstellt ihm Aussagen, die es niemals gemacht hat. Herr Bergmann möchte vermeiden, daß die Behauptung richtiggestellt wird und die KVN die Wahrheit erfährt. Er deckt Frau Dr. Roos und Herrn Dr. Schneider.

Herr Bergmann gibt vor, er wolle sich nicht in einen Streit zwischen den Ärzten und mir einmischen. Genau das Gegenteil ist richtig: Frau Dr. Roos und Herr Dr. Schneider haben sich in das Verhältnis zwischen Haus Abendfrieden und mir eingemischt.

Herr Bergmann steht der Ärztin, die alle zwei Wochen zur Visite kommt, offensichtlich näher als seinen Kunden und Heimbewohnern.

Mit freundlichen Grüßen

Alfred Bomanns
Anlage:
Schreiben vom 23.07.2013 (Auszug)

Anlage zum Schreiben vom 27.03.2014 an Herrn Manfred Quitmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Haus Abendfrieden, Oberhausen

Alfred Bomanns
Roßbachstraße 15
46149 Oberhausen
26.05.2014
Tel. 0176 51 58 95 75


Stadt Oberhausen
Heimaufsicht
Schwartzstraße 72
46045 Oberhausen


Haus Abendfrieden


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Mutter G. Bomanns wurde am 22.04.2013 im Haus Abendfrieden aufgenommen. Ich bin ihr Gesundheitsbetreuer.

Frau Dr. Roos und Herr Dr. Schneider behaupteten in ihrem Schreiben vom 23.07.2013 an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, ich hätte im Haus Abendfrieden „das Heimpersonal mit unzähligen Telefonaten attackiert”. Das ist frei erfunden. Das Heimpersonal hat niemals eine solche Aussage gegenüber Dr. Roos oder Dr. Schneider gemacht.

Ich habe die Heim- und Pflegedienstleiterin, Frau Rimbach, und die Wohnbereichsleiterin, Frau Eggers, mit Schreiben vom 18.02.2014 gebeten, mir eine entsprechende Stellungnahme zur Vorlage bei der Kassenärztlichen Vereinigung auszuhändigen. Das ist sehr wichtig für uns, damit ich den Sachverhalt dort richtigstellen kann. Leider wurde meine Bitte bis heute nicht beantwortet.

Mündlich habe ich erfahren, der kaufmännische Geschäftsführer, Josef Bergmann, habe der Heimleitung untersagt, die gewünschte Bestätigung herauszugeben.

Frau Dr. Roos hat vor der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein wissentlich falsch vorgetragen. Sie beruft sich auf das Personal im Haus Abendfrieden und unterstellt ihm Aussagen, die es nicht gemacht hat. Der Geschäftsführer verhindert, daß die Behauptung richtiggestellt wird und die Kassenärztliche Vereinigung die Wahrheit erfährt. Er deckt Frau Dr. Roos und Herrn Dr. Schneider. Herr Bergmann steht der Ärztin, die nur gelegentlich zur Visite ins Heim kommt, offensichtlich näher als seinen Kunden und Heimbewohnern.

Darauf habe ich mich mit Schreiben vom 27.03.2014 an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Manfred Quitmann, Mülheimer Straße 297 in Oberhausen, gewandt. Er sollte normalerweise den Geschäftsführer kontrollieren. Auch auf dieses Schreiben erfolgte keine Reaktion.

Mit freundlichen Grüßen
 
Alfred Bomanns
Anlage:
Schreiben vom 23.07.2013 (Auszug)

Anlage zum Schreiben vom 26.05.2014 an die Heimaufsicht der Stadt Oberhausen

Eingangsbestätigung der Heimaufsicht der Stadt Oberhausen, Herr Holger Eichstaedt, Bereich Recht, Fachbereich 4-6-30, vom 10.06.2014